Das Modul greift anhand von praktischen Beispielen in den verschiedenen Tätigkeitsfeldern der Sozialpädagogik das Spannungsfeld von «Selbstbestimmung» und «Fremdbestimmung» auf. Als Ausgangslage dienen die folgenden übergeordneten Fragen:

  • Wann und was «bestimmt» ein Mensch «selber»?
  • Wann und wie werden Menschen «fremdbestimmt»?
  • Wann habe ich die Verantwortung einzugreifen?
  • Was sind die Konsequenzen des Spannungsfelds von «Selbstbestimmung» respektive «Fremdbestimmung» auf die Sozialpädagogik?

Nach der Einführung ins Themengebiet, werden zuerst drei Querschnittsthemen (Gender, Digitalisierung und Migration) aufgegriffen und im Kontext von «Selbstbestimmung» und «Fremdbestimmung» diskutiert. Anhand der obengenannten Fragestellung werden anschliessend Themen in spezifischen Arbeitsbereichen der Sozialpädagogik vertieft (Sucht und Alter). Das Ziel ist eine kritische Auseinandersetzung mit den Begriffen «Selbstbestimmung» und «Fremdbestimmung». Dabei sollen Grenzen und Widersprüche aufgezeigt und mögliche Lösungsansätze erarbeitet werden.